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Behandlungsspektrum

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Kiefergelenkerkrankungen / CranioMandibuläre Dysfunktionen (CMD)

Funktionsstörungen der Zähne, der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur zählen neben Karies und parodontalen Erkrankungen zum häufigsten Problemkreis in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. In der medizinischen Fachsprache werden diese Funktionsstörungen als CranioMandibuläre Dysfunktionen (CMD) sowie umgangssprachlich als Kiefergelenkerkrankungen bezeichnet.

Die Aufklärung über die medizinischen Zusammenhänge bei Kiefergelenkerkrankungen „CMD" gehört neben der exakten Diagnosestellung zum ersten und wesentlichsten Schritt für einen positiven Heilungsverlauf bei einer Kiefergelenkserkrankung „CMD". In der Praxis Prof. Dhom & Partner kümmern sich ausgebildete Spezialisten um das Fachgebiet der Kiefergelenkerkrankungen. Durch die vielfältigen, in der Praxis zur Verfügung stehenden, Behandlungslösungen kann Patienten mit Kiefergelenkserkrankungen „CMD" geholfen werden.

Je nach Schwere des Krankheitsbildes reicht das Therapie-Spektrum von einfachen zahnärztlichen Behandlungsmaßnahmen bis hin zu zeitintensiven interdisziplinären Therapiekonzepten in enger Abstimmung mit Orthopäden, HNO-Ärzten, Neurologen, Physiotherapeuten u.a. Für ein nachhaltiges Therapieergebnis hat sich bei Kiefergelenkerkrankungen „CMD" dabei die individuelle Koordination und Supervision durch einen auf dieses Fachgebiet spezialisierten Zahnarzt seit Jahrzehnten bestens bewährt.

Kennzeichen einer CMD - Kiefergelenkerkrankung

Vielfältige Symptome wie z. B. Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Tinnitus, Schwindel, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen usw. erschweren häufig die Diagnose „CMD". Sind gleichzeitig Befunde wie

Kennzeichen einer CMD - Kiefergelenkerkrankung
  • Untersuchung der Mundhöhle auf Schleimhautveränderungen, insbesondere Präkanzerosen
  • Zähneknirschen
  • Kiefergelenk-Schmerzen
  • Kiefergelenk-Knacken
  • eingeschränkte Mundöffnung
  • Weggleiten des Unterkiefers beim Zusammenbeißen
  • schmerzhafte Tastbefunde der Kaumuskulatur
  • Substanzielle Zahndefekte
  • Parodontale Defekte
  • Irritationen an Lippen, Zunge, Wangenschleimhaut

usw. erkennbar, so sind dies sehr deutliche Hinweise auf das Krankheitsbild CMD.

Diagnostik und Therapie bei Kiefergelenkerkrankungen „CMD"

Bei der manuellen Funktionsanalyse werden durch Tasten bzw. auch Hören die Kiefergelenkfunktionen geprüft. Gemäß den Empfehlungen der wissenschaftlichen Fachgesellschaften untersuchen wir, wie die Kiefergelenke und Kiefermuskulatur „arbeiten“, ob sog. Reibe- oder Knackgeräusche zu hören sind, ob sich der Mund weit genug öffnen kann, ob die Kaumuskeln verhärtet sind usw. Damit erhält man erste Hinweise auf Störungen im Systemverbund Zähne, Kiefergelenke und Kaumuskulatur.

Bei der instrumentellen Funktionsanalyse werden die Bewegungsbahnen des Unterkiefers ermittelt (Registrate) sowie die Position des Kiefers zum Kiefergelenk bzw. zum Schädel mit Hilfe eines Gesichtsbogens vermessen, Modelle Ihrer Zähne angefertigt und anhand der ermittelten Daten in einen Artikulator („Kausimulator“) eingesetzt. Damit können nun alle Bewegungen beim Zusammenbeißen und beim Kauen simuliert und analysiert werden. Die instrumentelle Funktionsanalyse gibt Aufschluss darüber, wo die Störfaktoren lokalisiert sind, um welche Störfaktoren es sich jeweils handelt und welche Behandlungsmethoden die besten Heilungschancen versprechen bzw. auch, wie evtl. notwendiger Zahnersatz exakt zu gestalten ist. Je nach Indikation verwenden wir in unserer Therapie auch elektronische Systeme (opto-elektronische Vermessung).

Bei der Funktionstherapie werden zu Beginn einer Behandlung meistens sog. Aufbissbehelfe (individuell angefertigte Okklusionsschienen) verwendet.

Regelmäßige Überprüfung des Gesundheitszustandes nach einer Kiefergelenkerkrankung „CMD"

Nach erfolgreicher Funktionstherapie werden Patienten mit einer CMD in unserer Praxis konsequent in ein regelmäßiges Check-Up Programm (Recall-System) aufgenommen. Wir vermeiden so, dass die ansonsten hohe Rückfallquote, die dadurch entsteht, dass im Gedächtnis die übermäßigen Aktivitäten und Kräfte der Kaumuskulatur (z. b. starkes Knirschen bzw. Pressen) als sogenannte Engramme abgespeichert sind und dann zum Beispiel bei Stress wieder abgerufen werden.

Sie leiden unter einem oder mehreren der genannten Symptome?
Dann am besten hier gleich einen Beratungstermin bei unseren Spezialisten für Kiefergelenke CMD vereinbaren.

Information

Weitere Informationen zu Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) finden Sie auch in unserem ZahnInfoCenter