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Glossar

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  • Abformung:
    Gewinnung einer Negativform von Zähnen oder Kiefer in Abdruckmaterialien
  • Abszess:
    meist abgekapselte Ansammlung von Eiter (Blut-, Zell- und Bakterienreste) mit Ausbildung einer zentralen Nekrose (abgestorbenes Gewebe), häufig durch bakterielle Infektion ausgelöst
  • Algenmaterial (Knochenersatzmaterial):
    aus Algen gewonnenes Hydroxylapatit
  • Allogenes Material (Knochenersatzmaterial):
    Transplantate von einem Individuum zu einem genetisch nicht identischen Individuum der gleichen Art
  • Alloplastik:
    durch anorganische Stoffe ersetztes Gewebe, Ersatzstück für fehlende Gewebsteile
  • Alveolarfortsatz:
    zahntragender Teil des Ober- bzw. Unterkieferkörpers
  • Alveolarkamm:
    Kieferkamm; Teil des Alveolarfortsatzes, der nach Zahnverlust verbleibt
    Alveolarfortsatz: zahntragender Teil des Ober- bzw. Unterkieferkörpers
  • Alveolarkammatrophie:
    physiologischer Abbau am Kieferknochen nach Zahnverlust
  • Alveolarkammextension:
    operative Methode zur relativen Erhöhung des Alveolarkammes; chirurgische Modellierung des Kieferkammes (im Unterschied dazu steht die absolute Erhöhung des Alveolarkammes durch Einlagerung von Transplantaten, siehe Augmentation)
  • Apposition:
    Dickenwachstum, Anlagerung von zusätzlicher Substanz
  • Atrophie:
    Abbau von Organen, Zellen und Gewebe wegen mangelnder Beanspruchung oder Ernährung
  • Atrophieklasse:
    Einteilung des Alveolarkammabbaus in Klassen; unterschiedliche Klasseneinteilung je nach Autoren
  • Augmentation:
    Zunahme, Aufbau, Vermehrung; plastisch-chirurgischer Eingriff zur Erhöhung des Alveolarfortsatzes/Alveolarkammes durch Einlagerung von Knochen oder alloplastischem Material
  • Austauschprogramm:
    für Suprastrukturen früherer Systemgenerationen
  • Austrittsprofil:
    Weichgewebeaustrittsfenster; Austrittsprofil eines Zahns/Implantats im Halsbereich einer Krone
  • Autologes Material (Knochenersatzmaterial):
    Transplantate von einer Region in eine andere innerhalb desselben Individuums - körpereigenes Transplantationsmaterial
  • Axiale Fehlstellung:
    Abweichung der Ausrichtung eines Zahns von der natürlichen/korrekten Position
  • Bisshöhe:
    vertikale Kieferrelation; Abstand von Ober- und Unterkieferbasis in Schlussbissstellung
  • Bohrschablone:
    prothetisches Hilfsmittel aus transparentem Kunststoff, das an den Zähnen oder am Alvolearfortsatz zur Ermittlung der optimalen Implantatposition und -achsrichtung fixiert wird
  • Bone morphogenetic proteine:
    verschiedene Eiweißverbindungen, welche das Knochenwachstum anregen und beschleunigen; wird natürlicherweise nach einer Operation am Knochen in erhöhtem Maße produziert
  • Bovines Material (Knochenersatzmaterial):
    aus Rinderknochen hergestelltes Knochenersatzmaterial
  • Compliance:
    Bereitwilligkeit, dem zahnärztlichen Rat zu folgen und Unterstützung der Therapie
  • Computer-Tomographie:
    spezielles Röntgen-Schichtverfahren, bei dem durch ein bewegtes Röhren-Detektor-System eine Vielzahl von Schwächungswerten gewonnen wird, aus denen sich Schnittbilder in verschiedenen Orientierungen oder auch dreidimensionale Darstellungen berechnen lassen; die feine Abstufung der Schwächungswerte gestattet eine kontrastreiche Weichteildarstellung
  • Deckprothese:
    Prothese, deren Form und Ausdehnung einer Totalprothese entspricht, die jedoch noch an wenigen Restzähnen befestigt ist
  • Defektprothese:
    Prothese, die neben dem Ersatz von Zähnen auch Defekte im Kiefer- und Gesichtsbereich decken kann; meist verwendet zur Defektdeckung nach Oberkieferresektion
  • Dentale Implantologie:
    Planung, Einpflanzung und Versorgung künstlicher Zahnwurzeln im Kiefer zur Wiederherstellung der Kaufunktion
  • Dentales Implantat:
    künstliche Zahnwurzel aus Titan; Implantat im Mund (intraoral), im Knochen (enossal, enossär) der Maxilla oder der Mandibula (Ober- oder Unterkiefer); nicht zu den zahnärztlichen Implantaten zählen extraorale Implantate
  • Distraktion:
    Auseinanderziehen, Anwendung von Zug und Gegenzug besonders zur Behandlung von Knochenbrüchen
  • DMF-Index:
    Maßzahl für die Summe der erkrankten, fehlenden und gefüllten Zähne pro Person; wird z. B. von der WHO für epidemiologische Studien verwendet
  • Drehmoment:
    aufgewendete Kraft zum Eindrehen einer Schraube; gibt Aufschluss über die ausreichende Fixierung der Halteschrauben im Implantat und erlaubt Rückschlüsse über die Fixierung des Schraubenimplantats im Knochen
  • Embolie:
    plötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Gefäßpfropf
  • enossal, enossär:
    im Knochen
  • Entzündung:
    die vom Bindegewebe und den Blutgefäßen getragene Abwehrreaktion des Organismus auf einen äußeren oder innerlich ausgelösten Entzündungsreiz mit Rötung, Wärme, Schwellung, Schmerzen, Funktionsstörung
  • Epithese:
    individuell modelliertes Ersatzstück aus Kunststoff zur Deckung von Oberflächendefekten insbesondere im Gesicht; besteht meist aus einer starren und einer weichbleibenden Schicht
  • epithelial:
    die nach außen abgrenzende Zellschicht der Körperoberfläche oder innerer Hohlräume betreffend
  • Epithetik:
    medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Herstellung und Eingliederung von extraoralen Prothesen beschäftigt
  • ERE-Technik:
    spezielle operative Technik zur Verbreiterung des zahnlosen Kieferkamms unter Verwendung von BoneExpandern; die apikale Spitze des BoneExpanders ist konvex, um eine Expansion des Knochens zu ermöglichen
  • Erfolgskriterium:
    Faktoren für die Erfolgssicherung in der Implantattherapie
  • Erfolgsrate:
    prozentual erfassbarer Anteil der Verweildauer von Zahnersatz/Implantaten; Überlebenskurve, auch Kaplan-Meier-Kurve: nach den Autoren benannte statistische Methode und grafische Darstellung
  • Extensionsbrücke:
    Brücke, die nur auf einer Seite des Brückenzwischenglieds durch einen Brückenanker befestigt ist
  • Extensionsimplantat:
    Implantat, das nicht die Form einer Schraube, eines Stiftes oder Zylinders hat, sondern eine nicht rotationssymmetrische Ausdehnung
  • Extraorales Implantat:
    enossales Implantat außerhalb des Mundes zur Verankerung von Epithesen
  • Fortgeschrittene Frühbelastung:
    prothetische Versorgung innerhalb von 8-10 Wochen nach Implantatinsertion mit Provisorien in Okklusionskontakt
  • Freiendlücke:
    zahnloser Kieferabschnitt, der nur mesial durch einen natürlichen Zahn begrenzt wird
    mesial: der Mittellinie eines Kiefers zugewandt
  • Frühbelastung:
    prothetische Versorgung innerhalb von 3 Wochen nach Implantatinsertion mit definitivem Zahnersatz in Okklusionskontakt
  • Funktionelle Sofortbelastung:
    funktionelle Belastung innerhalb von 48 Stunden nach Implantatinsertion mit Provisorien oder definitivem Zahnersatz in Okklusionskontakt
  • Funktionsanalyse:
    funktionelle Gebissanalyse; Untersuchung zur Feststellung bzw. zum Ausschluss von Funktionsstörungen im Kauorgan
  • Gedeckte Einheilung:
    Einheilung unter verschlossenem Mukoperiostlappen; zweiter Eingriff zur Implantatfreilegung erforderlich
  • Gesteuerte Geweberegeneration (GTR):
    ursprünglich aus der Paradontalchirurgie stammende Operationstechnik, bei der die Knochenregeneration durch Membranabdeckung unterstützt wird
  • Gesteuerte Knochenregeneration:
    Heilung von Knochentransplantaten unter dem Schutz einer Membran
  • Gewebeparameter:
    Kenngrößen für Gewebeeigenschaften
  • Gingiva:
    Zahnfleisch, Sulkus
  • Gingiva-Index:
    je nach Autor unterschiedlich definierte mehrstufige Maßzahl zum Vergleich und zur Erfassung von Entzündungen des Zahnfleischs
  • histogenetisch:
    die Entstehung, Ausbildung von Gewebe betreffend
  • Hyperbare Oxigenation:
    Überdruckbeatmung in einer Druckkammer mit Sauerstoff; Therapieverfahren, mit dem durch die Verabreichung von Sauerstoff unter Überdruck eine klinische Besserung u.a. nach Strahlentherapie erreicht werden kann
  • Implantat:
    jene Stoffe und Teile, die zur Erfüllung bestimmter Ersatzfunktionen in den menschlichen Körper eingebracht werden; im Gegensatz zum Transplantat besteht ein Implantat aus toter Materie
  • Implantatbettpräparation:
    Aufbereitung des knöchernen Lagers eines Implantats im Alveolarfortsatz
  • Implantatinsertion:
    kieferchirurgischer Eingriff; Vorgang des Einsetzens eines Implantats
  • Implantatprotokoll:
    Behandlungsablauf, der bei einer Implantation eingehalten werden muss
  • Indexabformung:
    "vereinfachte" Abformung zur Herstellung eines laborgefertigten Provisoriums
  • Innengewinde:
    Verbindung, bei welcher der Aufbau direkt in das Implantat geschraubt wird
  • Innensechskant:
    Steckverbindung mit Rotationssicherung
  • Interne Mehrfachverzahnung:
    Steckverbindung mit Rotationssicherung (Mäanderverzahnung)
  • Kallus:
    das von Periost und Mark ausgehende und sich bei Knochenbrüchen bildende zunächst faserige Keimgewebe
  • Kallusdistraktion:
    Knochenwachstum durch gesteuerte, sukzessive Bruchspalterweiterung während der Kallusbildung unter Verwendung eines Kallusdistraktors mit Dehnschrauben, die jeweils an den Fragmenten verschraubt sind
  • Keramisches Material (Knochenersatzmaterial):
    Hydroxylapatitkeramik
  • Kieferorthopädie:
    Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit der Behandlung von Zahnfehlstellungen beschäftigt
  • Klebebrücke:
    festsitzende Brücke, die durch Klebetechniken an Pfeilerzähnen verankert wird
  • Knochenumbau:
    Dynamischer Umbau des Knochens durch Resorption und Apposition
  • Koagulation:
    Blutgerinnung, Blutstillung
  • Kongenitale Fehlbildung:
    angeborene Schädigung eines Organs oder Organteils
  • Konusverbindung:
    Verbindung, bei welcher der konische Aufbau in das Implantat gepresst wird; kraftschlüssige Verbindung
  • Korallines Material (Knochenersatzmaterial):
    aus Korallen gewonnenes Hydroxylapatit
  • Kraniofaziale Rehabilitation:
    Rehabilitation von plastischen Defekten im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich mittels Defektprothesen und Epithesen
  • Laserbestrahlung:
    Verfahren zur Behandlung einer Periimplantitis
  • Laserchirurgie:
    chirurgische Maßnahmen unter Verwendung eines Lasers als präzises Schneid- und / oder Koagulationswerkzeug
    Koagulation: Blutgerinnung, Blutstillung
  • LMSF-Technik:
    spezielle Operationsmethode zur Kieferhöhlenboden-Anhebung unter Verwendung eines BoneExpanders
  • Mandibula:
    menschlicher Unterkieferknochen
  • Marginaler Knochenschwund:
    periimplantärer Knochenschwund als unerwünschte Begleiterscheinung (Nebenwirkung) der Implantation
  • Maxilla:
    Oberkieferknochen
  • mesial:
    der Mittellinie eines Kiefers zugewandt
  • Molarenbereich:
    Bereich der Mahlzähne (Molaren)
  • Mukoperiost:
    mit Schleimhaut überzogene Knochenhaut
  • Multicenterstudie:
    Untersuchung eines Sachverhalts nach dem gleichen Studiendesign in verschiedenen unabhängigen Zentren (z. B. Kliniken oder Praxen)
  • Mundbodenplastik:
    präprothetischer Eingriff zur Verbesserung des Prothesenlagers im zahnlosen Unterkiefer, bei dem der Muskelansatz abgetrennt und die Knochenkante geglättet wird
  • Nachuntersuchung:
    Kontrolluntersuchung eines Patienten in einem bestimmten Abstand nach (zahn)ärztl. Behandlung/Eingriff
  • Nekrose:
    Absterben von Gewebe, Gewebeteilen oder Organen
  • Nervenverlagerung:
    operative Verlagerung eines Nervs, z. B. um die Funktion des Nervus mandibularis zu erhalten, wenn enossale Implantate in einen atrophischen Unterkiefer einzusetzen sind, die aufgrund der nicht ausreichenden Knochensubstanz bis zum Nervkanal reichen würden
  • Nicht-funktionelle Sofortbelastung:
    prothetische Versorgung innerhalb von 48 Stunden nach Implantatinsertion mit Provisorien ohne Okklusionskontakt
  • Obturatorprothese:
    Gerät zum Verschluss von funktionell unerwünschten, angeborenen oder erworbenen Körperöffnungen, speziell von Gaumendefekten und Gaumenspalten, wenn operativer Verschluss nicht möglich ist; künstlicher Gaumen
  • Okklusion:
    jeder Kontakt zwischen Zähnen des Ober- und Unterkiefers; Unterscheidung zwischen statischer und dynamischer Okklusion
  • OPG, Orthopantomogramm:
    Röntgengerät zur Anfertigung von Panorama-Schichtaufnahmen, die einen Überblick über Ober- und Unterkiefer mitsamt den Kiefergelenken liefern
  • Osseointegration:
    knöcherne Integration enossaler Implantate als Indikator für die Widerstandskraft bei deren funktioneller Belastung
  • Osteogenese:
    Neubildung oder Umbildung von Knochengewebe
  • Osteoinduktion:
    die Eigenschaft des Knochens, auf ein Transplantat oder ein Implantat einen knochenneubildenden Einfluss auszuüben
  • Osteokonduktion:
    die histogenetische Eigenschaft der knochenbildenden Zellen, ein fortgeleitetes Wachstum auch über das ursprüngliche Knochenniveau hinaus zu bewirken; Beispiel: Überwachsen eines Implantats
  • Osteoplastik:
    Knochenplastik; Verpflanzung von körpereigenem oder -fremden Knochen in eine Knochenlücke
  • Osteoporose:
    Schwund von Knochensubstanz im Knocheninnern durch Vergrößerung der Markräume bei Wahrung der äußeren Form
  • Osteotomie:
    jede Form der Eröffnung eines Knochens mit Bohrer, Sägen oder Meißel
  • Parodontitis, Periodontitis:
    Entzündung des Zahnhalteapparates, entzündlicher Zahnbettschwund
    Periodontitis (im Deutschen veraltete Bezeichnung): Wurzelhautentzündung, Parodontitis apicalis (Entzündung im Wurzelspitzenbereich)
  • Periimplantitis:
    entzündliche marginale Erkrankung bei enossalen Implantaten; Ursachen: bakterielle Infektion oder biomechanische Überbelastung durch prothetische Suprastrukturen
  • Pflanzliches Material (Knochenersatzmaterial):
    Knochenersatzmaterial pflanzlichen Ursprungs
  • Plaque-Index:
    quantitative Erfassung des Plaque-Befalls und seiner Verteilung im Gebiss; unterschiedliche Verfahren und Bewertungsstufen je nach Autoren
  • Platelet-rich plasma:
    Gewinnung von Blutplasma zur Unterstützung der Knochenheilung
  • Porcines Material (Knochenersatzmaterial):
    aus Schweineknochen hergestelltes Knochenersatzmaterial
  • Primärstabilität:
    erwünschte Verankerung und Festigkeit des enossalen Implantats nach seiner Insertion im Knochen; gelingt durch formkongruente Aufbereitung des Implantatbetts mit genormtem Instrumentarium am besten
  • Prämolaren:
    die beiden Zähne zwischen Eckzahn und den Molaren (Mahlzähnen)
  • Progressive Belastung:
    sukzessive gesteigerte Belastung nach initialer Osseointegration (ca. 3 Monate) durch primäre Versorgung mit einem Provisorium und definitiver Versorgung nach funktionellem Knochenremodelling
  • Provisorische Eingliederung:
    für eine Eingewöhnungszeit vorübergehend eingesetzte Suprakonstruktion (Krone, Prothese); anschließend folgt eine dauerhafte Versorgung
  • Resorption:
    Aufnahme von gelösten Stoffen
  • Retention:
    Zurückhaltung; Verankerung
    a. Haltevorrichtung an einer Prothese/Unterschnitt beim Präparieren einer Füllung
    b. nicht erfolgter Durchbruch eines Zahns
    c. in der Kieferorthopädie das Bewahren der Biss-Situation nach der Korrektur von Stellungsanomalien
  • Retrograde Wurzelfüllung:
    Füllung des Wurzelkanals von der Wurzelspitze aus, nach einer Wurzelspitzenresektion; sie ist nur durch die operative Freilegung der Wurzelspitze möglich
  • Retrospektive Studie:
    retrospektiv: rückblickend, bei Rückschau; Studienform der Epidemiologie
  • Riegelkonstruktion (Prothese):
    lösbare Verbolzung, z. B. Schwenkriegel, Steckriegel
  • Roll-Lappentechnik:
    chirurgische Technik zur Ausnutzung überschüssigen Gewebes für die Weichteilausformung im Austrittsprofil
  • Röntgenschablone:
    Schablone mit metallischen Messkugeln, die als diagnostisches Hilfsmittel beim Röntgen verwendet wird
  • Sandwichplastik:
    Einlagerung von Knochenersatzmaterial zwischen zwei zuvor osteotomierten Knochenteilen
  • Schaltlücke:
    zahnloser Kieferabschnitt, der von beiden Seiten durch natürliche Zähne begrenzt ist
  • Sinuslift:
    relative Erhöhung des Alveolarkamms durch Anhebung der Kieferhöhlenschleimhaut/des Kieferhöhlenbodens
  • Sofortimplantation:
    Implantation unmittelbar nach Zahnverlust
  • Sondierungs-Index:
    Messung der Taschentiefe
  • Spannungsspitzen:
    Spannung/Dehnung im Gewebe
  • Spätimplantation:
    Implantation nach knöcherner Konsolidierung der ehemaligen Alveole
  • Subperiostales Implantat:
    unter die Knochenhaut (Periost) auf den Knochen gebrachtes Implantat - im Gegensatz zum enossalen Implantat, das in den Knochen eingebracht wird; wird heute kaum noch verwendet
  • Sulkus:
    Zahnfleisch, Gingiva
  • Sulkusflüssigkeit:
    Gingivaflüssigkeit, Zahnfleischtaschensekret
  • Sulkusflüssigkeits-Fließrate:
    quantitative Erfassung der Sulkusflüssigkeit, die eine Aussage über den Entzündungsgrad des Parodonts (Zahnhalteapparat) erlaubt
    Sulkusflüssigkeit: Gingivaflüssigkeit, Zahnfleischtaschensekret
  • Synthetisches Material (Knochenersatzmaterial):
    synthetisches/chemisch gewonnenes Knochenersatzmaterial
  • Teleskopprothese:
    mit Doppelkronenaufbauten stabilisierte Prothese
  • Temporäre Sofortversorgung:
    sofortige Versorgung eines Implantats mit oder ohne funktionelle Sofortbelastung
  • Tierisches Material (Knochenersatzmaterial):
    Knochenersatzmaterial tierischen Ursprungs; auch Xenotransplantat: Transplantat von einer Spezies zu einer anderen
  • Transdentale Fixation:
    enossale Stiftfixation; Befestigung gelockerter oder frakturierter Zähne, indem zur Fixation Stifte aus Metall (Titan) oder Aluminiumoxid-Keramik durch den erweiterten Pulpakanal über die Wurzelspitze hinaus im Kieferknochen fixiert werden
  • Transgingivale Einheilung:
    Einheilung mit sofortiger Exposition in die Mundhöhle; primäre Weichgewebsheilung um den transgingivalen Implantatanteil einteiliger Implantate oder um bereits montierte Gingivaformer bei zweiteiligen Implantaten
  • Transplantat:
    Gewebestück, das man verpflanzen kann oder bereits verpflanzt wurde
  • Transversale Schichtaufnahme:
    Aufnahmen quer verlaufender Kieferabschnitte
  • Trauma:
    Verletzung, Wunde, Gewalteinwirkung
  • Tumorresektion:
    operative Entfernung eines Tumors
  • Verblockung:
    Stabilisierung von natürlichen Zähnen oder Implantaten durch die Suprakonstruktion
  • Verbundbrücke:
    Brücke, die natürliche Zähne und Implantate miteinander verbindet
  • Verzögerte Sofortimplantation:
    Implantation nach abgeschlossener epithelialer Wundheilung und vor knöcherner Konsolidierung der ehemaligen Alveole
  • Vestibulumplastik:
    operatives Vorgehen zur relativen Erhöhung des atrophierten Alveolarfortsatzes, indem der Schleimhaut- und Muskelansatz auf der vestibulären Seite gelöst und verlagert wird
  • Wax-up:
    Wachsmodell
  • Weichgewebsmanagement:
    chirurgische Technik im Grenzbereich zwischen Epithel- (Deck-) und Bindegewebe für eine funktionelle und ästhetische Ausformung des Weichgewebes
  • Wurzelspitzenresektion:
    operativer Eingriff an der Zahnwurzel nach Osteotomie des Kiefers, um bei einem avitalen Zahn die erforderliche Wurzelfüllung nach Resektion (Amputation) der Wurzelspitze exakt durchführen zu können